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  • Wandern 2017
  • Wandern 2015

    Vier Männer im Wald


    Da das diesjährige Ziel der Lustreise von „Ernies Enkel“, Mallorca, nicht bei jedem Mitglied für Begeisterung sorgte, bildete sich eine autonome Splittergruppe („Die Enkel des Ernie?“) um die Rädelsführer Didi und Hartwig. Man beschloss, dem hedonistischen Treiben in Espana etwas entgegenzusetzen, dass die Welt so noch nicht gesehen hatte. So war die Idee „Wandern in Willingen“ geboren. Als weitere Spießgesellen konnten Olaf, Capitano, Karsten sowie Yogi hinzugewonnen werden. Capitano hat sich gleich neue Schuhe gekauft. Auf die Reise machten sich dann am 19. des September aber nur die vier letztgenannten, da Didi entschuldigt und Hartwig unentschuldigt von unserem verwegenen Plan Abstand nahmen.
    Meine anfänglichen Bedenken, dass in Begleitung passionierter Tee- und Kirschsafttrinker (dazu später mehr) die Fahrt im Hinblick auf den Verzehr alkoholischer Getränke etwas abfällt räumte Karsten gleich zu Beginn aus. Er führte einen Bundeswehrrucksack! (dazu später mehr), prall gefüllt mit lecker Pils und weiteren Marketenderwaren mit sich. Hinfahrt gerettet. Etwas skeptisch betrachteten wir allerdings unsere Mitreisenden im Sauerland-Express - fast nur Kerle. So war es auch kein Wunder, dass ich das Helene-Fischer-Bingo (nach spätestens 10 Minuten läuft hier Atemlos...) deutlich verlor.
    Vor Ort dann der erste Schock: Berge! Oha! Aber auch zahlreiche Sky-Bars, immerhin. Auch eine Spur von Hartwigs Schaffen war zu bestaunen: Sein erster Sakralbau (wahrscheinlich). Aber diese Fahrt sollte nicht nach dem bekannten Enkel-Reise-Schema, das da lautet: „Berge von unten, Kirchen von außen und Kneipen von innen.“ ablaufen. Nein, wir wollten hoch hinaus. Immerhin hatte der Capitano neue Schuhe.
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    Es erfolgte die Erklimmung des Ettelsberges (838 Meter) durch uns. Man begibt sich also in Grenzbereiche der Natur, wo
    menschliches Leben nur noch eingeschränkt möglich ist. Hier kamen in den wenigen möglichen Gesprächen unter Männern im Wald dann einige bittere Wahrheiten ans Licht.Olaf, traumatisiert durch die, wahrscheinlich auch noch optimistisch gemeinte, Schätzung seines Lebensalters(60) durch einen jungen Mitspieler, wortkarg wie selten.
    Karsten musste einräumen, das er trotz Verwendung eines Armeerucksacks (s.o.) derselben nie gedient hat. Untauglich! Konnten wir Altgedienten auf dieser Tour doch noch einen Mann aus ihm machen?Capitanos neue Schuhe drückten jedoch nicht.
    Durch den Sauerstoffmangel wahrscheinlich euphorisch geworden kehrten wir dann in eine Spelunke namens „Siggis Hütte“ ein. Bei gutem Bier und schlechter „Musik“ schöpften wir neue Kraft. Am Ende des Tages zeigte die Body-Monitoring-Gesundheits-App meines Handys satte 15 Kilometer an. Nicht schlecht für den Anfang.Die neuen Schuhe des Capitano hatten die erste Belastung gemeistert.
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    Dann Entmüdungsbad und Sauna. Der Abend konnte kommen. Er kam in Gestalt eines „Brauhaus“ genannten Disco-Schuppens. In Abwandelung der Überschrift fällt mir hier nur „Vier Oppas inne Disco“ ein. So haben es wahrscheinlich die restlichen Gäste gesehen (Durchschnittsalter 19,5) Hier folgte ein weiteres erschütterndes Geständnis durch Karsten. Er, der als harter Broiler-Supporter bekannter Punkrocker räumte ein, durchaus herzliche Gefühle für ein Band namens P.., P.., ich brings einfach nicht fertig es auszuschreiben, zu haben. Ich glaube wenn man „funkelperlenblaueaugen“. Die Hand des Capitano googelt kriegt man's raus. Highlight des Abends: Capitano immer lässig den Wodka-Lemon in der Faust, Kirschsaft adè s.o.
    Es folgte eine schlaflose Nacht. Was müssen wir tun um a: Olaf wieder neuen Mut geben, b: Karsten zum Mann machen, c: Capitanos neue Schuhe dem ultimativen Härtetest zuzuführen?
    Die Antwort: Der höchste Gipfel! Jawoll, der höchste Gipfel den unser Bundesland zu bieten hat muss erklommen werden. Der Langenberg, gelegen im von Willingen (Hessen) weit entfernten NRW, 843 Meter hoch. Die ultimative Herausforderung. Der Plan war gefasst.
    Nach dem gutem Frühstück rückte ich mit diesem Plan raus.“Lasst uns doch mal mit der Seilbahn,(die gab's für Umme) auf den Berg fahren, von da isses gar nicht mehr so weit zum Gipfel“ lockte ich. Zustimmung! Wer hätte das gedacht. Wussten die nicht, was auf sie zukommt.? In der Seilbahngondel schätzten dann zwei Ischen, deren Wahrnehmung durch ca. je 5 kleine Feiglinge zum Frühstück nur äußerst geringfügig getrübt war, Olaf auf 44 Jahre. Da hätte er eigentlich nach Hause fahren können. Für ihn hätte die Reise nicht besser laufen können. Alles wieder im Lack. Aber wir hatten ja eine Aufgabe.
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    Siggis Hütte auf dem Gifel rechts liegengelassen, machten wir uns auf den beschwerlichen Weg zum absoluten Gipfel. Bald die erste Hürde. Bei unserer ersten Rast wurden wir von einer mannstollen Seniorinnentruppe überrascht, welche uns Hochprozentiges aufnötigte. Sirenengleich forderten sie uns auf, ihnen zu folgen, die Grazien. Doch wir blieben unserem Ziel treu. Der Langenberg! Also weiter, immer weiter. Capitanos neue Schuhe immer vorneweg.
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    Dann: Wetterumschwung! Regen! Werden wir unser Ziel erreichen? Doch wir sind Kämpfer und wir wollten ja einen Mann aus Karsten machen. Also war an Aufgabe nicht zu denken. Und wirklich, nach übermenschlichen Strapazen erreichen wir schließlich den Gipfel. Der Langenberg.
    Sehnsuchtsort. Freude, Tränen, Sauerstoffzelt.
    Das große Ziel war erreicht. Karsten jetzt ein Mann auch ohne BW, Capitanos Schuhe auf dem Gipfel und Olaf war's eh egal (auf 44 Jahre geschätzt, was will man mehr!) Und auf dem Tacho satte 20 Kilometer. Weltklasse.
    Der Rest ist schnell erzählt: Abstieg, Hotel, Sauna, Disko für Betagte, Heiabett. Trockenzeit für Capitanos Schuhe.
    Fazit dieser Reise:
    Olaf dank fast nüchterner Frieseusen enttraumatisiert.
    Karsten jetzt ein Mann, auch ohne Bundeswehr.
    Capitano mittels exzellenten Schuhwerks zum Bergsteiger mutiert.
    Ja und ich? Was soll ich sagen? Egal ob 44 oder 60 Jahre, egal ob neue Schuhe oder alte Schlappen,ob BW-Rucksack oder nicht, das war ne' tolle Fahrt!
    Euer Yogi
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  • Aachen 2010

    Aachen 2010



    Yogi hat für uns eine Super-Zusammenfassung der Aachentour geschrieben.

    Motto diesmal: Kölsch, Kultur und Kirschsaft, 50 Stunden auf den Spuren Karl des Großen sowie Karl des Kleinen.

    Stunde 1-3: Gefahrlose Anreise by träwelling wiss Deutsche Bahn. Hartmut lies es sich nicht nehmen bis Wuppertal hinter dem Zug herzujoggen, um dann leicht verschwitzt, als er unser Abteil gefunden hatte, eine Dose auf ex zu leeren, war dann aber wieder auf Augenhöhe. Die Pause im Kölner Hauptbahnhof konnte zum Ausgleich des Flüssigkeitshaushaltes in beiden Richtungen genutzt werden. Das Hotel in Bierdosenwurfnähe des Bahnhofs besaß den schönen Namen „Stadtnah“(korrekt) und hatte vor ca. 30 Jahren mal einem Innenarchitekten mit einer Vorliebe für die Farbe Gelb als Betätigungsfeld gedient. Diejenigen Kollegen, die im Hotel „Bahnhof“ nach unseren Zimmern gesucht haben (vergeblich) können mir ja mal mitteilen, wie es dort aussah.

    Stunde 4-20: Hartwig führte uns ortskundig zur ältesten und kleinsten Kneipe Aachens, hat er hier schon den Grundstein gelegt? Architektenseits hätte man dem Gastraum eventuell einen etwas größeren Augenmerk schenken sollen.

    Dann die Spaltung: Der Zweitligaklopper Aachen:Cottbus zog die Hälfte der Truppe dermaßen in den Bann, dass sie zum Tivoli pilgerten und sich immerhin 5 Tore gönnten. Drahtzieher war hier ein Sportsfreund dem zur Zeit die zweite Liga sehr, sehr nahe steht. Nach dem guten Abendessen, bei dem Gerd noch zu uns stieß verteilte sich die Truppe über Aachen.

    Wir landeten in einer netten Kneipe mit guter Blues-Livemucke und umständlichen Bonsystem. Highlight hier: Der zu uns gestoßene Mexikaner Luis, der ab 12 Uhr minütlich abbaute, nach einem bewundernswerten zweistündigen Erholungsschlaf (im Stehen!) auf Ralfs Nachfrage immerhin wieder wusste wo er wohnt: Aachen!

    Stunde 21-28: Ernies Enkel in Gefahr! Statt wie sonst gemütlich der nachmittäglichen Fußballübertragung entgegenzuglühen wurde das verdiente Morgenbier brutal abgebrochen. Unser Doc Gerd hatte uns eine Stadtführung verordnet! Die sympathische Mechthild, unsere Führerin und Bekannte von Gerd, hatte sich auf uns vorbereitet als gälte es 15 emeritierte Geschichtsprofessoren

    durch Aachen zu lotsen. Nicht jeder wusste diese Mühe zu würdigen. Schwichte konnte immerhin den Hinweis, die Domkuppel sei von Karl dem Großen gebaut, dahingehend zu ergänzen, das der untere Teil von Karl dem Kleinen stamme, den der wäre dort oben eben nicht drangekommen. Da war auch Mechthild sprachlos. Anschließend dann für die meisten doch Fußball und für den Rest eine kleine Diskussion über Thilos Thesen mit unserem Korangelehrten.

    Von mir hier nochmals Dank an Mechthild für die Geduld mit uns.

    Stunde 29-48: Was so ein Kulturschock doch bewirken kann. Bei unserem Eintreffen in der Fußballkneipe waren zwei Kollegen auf die ganz exotischen Sachen umgestiegen: Kirschsaft und Kakao perlte hier im Glase. Oder war hier der Ausgang der Spiele von Bochum und Borussia M. entscheidend? Um darüber hinwegzukommen, hätte ich dann doch zu Härterem geraten.

    Doch was tun mit dem angebrochenen Abend? Auf Bananensaft umsteigen oder doch noch mal in den Dom gehen und gucken was Karl der Mittelgroße so gebaut hat? Nee, dann machen wir uns doch lieber zum Abendessen auf. Wir landen im „Labyrinth“, einer klassischen Studentenkneipe, wo für knapp 300 Euronen Hunger und Durst bekämpft werden konnte (für 15 Mann!! seelige Studentenzeit). Nachdem die Touristengruppe, die unseren Tisch eigentlich reserviert hatte, eine halbe Stunde später dann Platz nehmen durfte (Didi’s Essen kam etwas verzögert, sah aber lecker aus) mussten wir uns was Neues suchen.

    Weiter Stationen des Abends: Bierchen am Marktplatz mit nicht massenkompatibler Jazzmusik, dann Cocktailbar mit multivitaminhaltigen Alkoholika, anschließend allgemeine Zerstreuung. In der nach unserem Doc benannten Kneipe (Stegraa) wurden dann noch 80’er Jahre Tanzfilme nachgespielt (hat man mir gesagt)

    u.a. mit Hebeübungen mit Damen. Pech für unseren Gast Jupp an diesem Abend: als Einziger ohne eigenen Schlüssel (wg. 3-Bett-Zimmer) musste er 2 Stunden auf Einlass warten und bekam hier einen ersten Eindruck der spätsommerlichen Kälte.

    Stunde 49-50: Rückreise: Es war wohl das Wochenende der Gruppenreisen, jedenfalls kam es in unserem Abteil zu massiven Verbrüderungen mit einer Gruppe aus dem Sauerland. Ich saß leider mit dem Rücken zum Geschehen (Drehung des Kopfes leider nur sehr eingeschränkt möglich) und habe nur noch Gesprächsfetzen wie: abgebrochener Ständer, Nässe im Schritt und „In Visbek ist der Teufel los“ im Gedächtnis. Also nächste Tour ins Sauerland, oder was? Na ja, in Köln war dann Feierabend, der Rest der Reise eher ruhig.

    Also:Über den während der gesamten Rückreise schwelenden Disput über den Ausgang des Derbys hier kein Kommentar (KEIN KOMMENTAR) Es hat wieder (wie immer) viel Spaß gemacht. Dank an unsere Gäste Christian, Jürgen und Jupp die jederzeit wieder mitfahren können, ich hoffe Euch hat’s auch Spaß gemacht.. Irgendein Trottel hat am Kölner Hbf festgestellt, dass er den Hotelschlüssel noch am Mann hatte. Kleiner Hinweis: Jupp war’s nicht. Für Mechthild, wenn sie es liest: weiter so, auch wenn’s Fußballer sind!
  • Bensheim 2008

    Bensheim - Weinexperten unterwegs



    Absolute Weinkenner unterwegs. Schon die Hinfahrt mit unzähligen Pinkelpausen. Hahni hatte bei der ständigen Frage "Wer muss am nötigsten?" sofort die die Hand hoch. Diese Blasenschwäche nahm Schwichte zum Anlass, das Unternehmen als "Schulfahrt" am Bus deutlich zu machen, bekam jedoch einen deutlichen Rüffel von von unserem Buskapitän. Es begann im Stil einer Kaffeefahrt. Statt Wärmekissen wurden T-Shirts verkauft.

    Nach Hahnis Blasenstopps im Viertelstundentakt erreichten wir unser Hotel erst gegen 15.00 Uhr. Anmelden, kurz auf die Zimmer, ein paar Minuten an die Theke und dann Richtung Innenstadt. Hartwig nutzte die Zwischenzeit zu Immobiliengeschäften mit Kontakten aus dem Frankfurter Milieu. So kam man etwas später los und gestaltete die Wartezeit bis zur Weinprobe in diversen Schänken der Umgebung. Dann die festliche Weinprobe im Gemeindehaus. Ungewohnte Werkzeuge: die Weingläser schienen aus einem Puppenset "Barbie und Ken in der Drosselgasse" zu stammen. Unser Mundschenk hatte fast die gleiche Größe, wer aber recht umgänglich und legte häufiger mal nach. Nach dem Genuss von ca. 200 Käsewürfeln aus dem angelegten Buffet schmeckten die Weine alle recht ähnlich. Der anschließende Besuch der Altstadt mit zahlreichen Wein- und Imbissständen endete in einem kollektiven Versacken.

    Der Samstag! Beim Frühstück schieden sich schon die Geister: Wer will oder kann überhaupt noch spielen? Aber etwa 14 Teilnehmer trafen sich zu einem abwechslungsreichen Kick auf dem nahe gelegenen Sportplatz. Ein denkwürdiges Spiel! Hier wurde Hahni endgültig zur Kultfigur: Hackentricks, Übersteiger, Kopfbälle .... es gelang ihm einfach Alles. Einmalig - leider im wahrsten Sinne des Wortes, wenn man seine Einsätze seit dieser Zeit beobachtet. Die inaktiven Mitfahrer begleiteten das Spiel mit kritischen Kommentaren und Konsum von bereitgestellten Getränken an der Seitenlinie. Am Nachmittag: Bundesliga-Live in der Premiere - Bar "Volkers Home". Absolut nette Gastronomie und Superwirt. Man sah ein Desaster für Schalke in der "Verbotenen Stadt". Die Begegnung S04 gegen den BVB mit dem letztendlichen 3:3 war selbst den BVB-Anhängern wegen der zwei irregulären Tore etwas peinlich. Parallel dazu eine Tischkickerdemonstration des Teams Schwichte/Didi. Laufend gefordert, doch nie besiegt.

    Im Anschluss ein gemeinsames Abendesse. Absolut zu Empfehlen. Der Tipp in Bensheim. Gut und preiswert! Link kommt noch! Der Rest des Tages verlief wie der Rest des vergangenen Tages. Weinfest ohne Ende. Am Sonntag die Rückfahrt. Morgens waren wir noch bei Conny und ihrem Mann auf ein Bierchen eingeladen, das uns den Abschied deutlich einfacher gemacht hat. Danke für die Gastfreundschaft! Nach dem zweistündigen Sonnenbad ging es mit dem Bus endgültig Richtung Hagen.

    Verkürzt durch die unendlichen Gesangseinlagen des vereinseigenen "Hansi Hinterseer". Schwichte verausgabte sich derart, dass er gegen Ende der Fahrt kaum noch sprechen konnte. Zwischendurch das Möwenlied - unplugged. Mitgeschnitten von Jörn. Miese Qualität, aber von historischer Bedeutung. In Kürze online. Die Urversion sucht Schwichte ja immer noch in PC und Handy und konnte sie in den vergangenen zwei Jahren nicht finden.

    Was fehlte war nur der der obligatorische Mischke-Stau. Kurz vor Hagen deutete sich so was an, doch ein Auto gab die linke Fahrbahn frei, so das der Verkehr weiter fließen konnte. Stefan machte auf intellektuell! Er hatte als ein Buch im Gepäck! Gegen 17 Uhr glückliche Landung in Hagen, nur einer hatte in Sangeslaune Handy&Jacke im Bus vergessen.
    Schwichte hätte gesungen: Gib mir ein "R" - Gib mir ein "A" - Gib mir ein "L" - Gib mir ein "F" ...........

    Wir danken dem Mannschaftselektriker Uli (Kabel) für die Organisation der gelungenen Fahrt, ebenso Conny und Ute für die Betreuung vor Ort.(didi)
    PS: Nur von Ralf sind nach 4 Wochen Fotos bei mir angekommen. Liebe Conny - Schwichte ist das Bermuda-Dreieck für Daten aller Art. Bitte alle Fotos direkt an mich.
  • Emden 2007

    Emden 2007



    27 Anmeldungen für eine Mannschaftsfahrt - ein Rekord. Doch dann kamen Absagen: Unsere "Norderneyikone" Thorsten sagte kurzfristig ab. Durchfall - angeblich! Oder Schließmuskelversagen aus Angst vor Fahrtbeginn? Derartige Erkrankungen können durch enge Kontakte übertragen werden und so eine Mannschaftstour gefährden. Sein Nachbar sagte auch ab. Schon angesteckt? Auch Bazis Absage war grenzwertig.

    Nun gut, vielleicht verlief daher diese Tour ohne größere Eklats und Ausfälle. Zu trinken gab es auch genug, obwohl die Aufnahme von Hartwig "Travolta" Brettschneider einen anderen Eindruck vermittelt. Die Bevölkerung Emdens hatte für uns die Innenstadt teilweise geräumt und ein Schützenfest außerhalb organisiert. Der erste Abend begann mit einem gemeinschaftlichen Essen im Hotel, danach wurde die Innenstadt erobert. Ein großer Teil des Teams traf sich in einer Sportbar zur Liveübertragung "Dortmund - Bremen". Dortmund siegte verdient, Manfreds Interpretationen von Foulspiel ergaben jedoch weiteren Gesprächsstoff, so dass eine Sechserrunde die Kneipe erst um 4 Uhr verlassen konnte. Die Gesprächsrunde wurde durch die Emder Jugend ergänzt. Bei einer Schätzung des Alters der anwesenden Enkel durch die Dorfjugend kam Manfred suboptimal weg. Der Abend war damit stimmungsmäßig beendet.

    Samstag: Nach gutem Frühstück entschloss sich der Großteil zu einer Radtour. Ein Teilnehmer musste nach Auftragen einer Anti-Ageing-Creme seine Nachtruhe verlängern. Ohne Manfred startete man also zu einer netten Radtour mit Zwischenhalt im Biergarten.

    Nachmittags in der Premiere-Bar:Bayern- Schalke. EIn gerechtes 1:1, also kein Stoff für Konflikte. Abends das Essen auf dem Feuerschiff im Hafen. Einige saßen draußen und froren, die im Schiff hatten es besser. Nicht das Highlight! Danach in das Stadtcafe bis in die frühen Morgenstunden. An diesem Abend hatten meinem Eindruck nach alle Einheimischen die Innenstadt geräumt. Früher ins Bett ging es trotzdem nicht.

    Der Sonntag - relativ entspannt. Spaziergang in die Innenstadt. Ein Biergarten war schnell gefunden. Relaxen in der Sonne. Ein schöner Ausklang.

    Doch man hätte es ahnen können. "Capitano" - unser Reiseleiter - hatte noch was in der Hinterhand. Eine Auflistung seiner organisatorischen Mängel würde den Umfang der Webpräsenz sprengen (keine Sitzplatzreservierungen im Regionalexpress, kein Shuttle-Service zum Hotel, keine Vorab-Zimmereinteilung, Abendessen in Eiseskälte auf dem Feuerschiff, ... )

    Zielsicher führt er uns in den einzigen Stau Norddeutschlands: Eine Vollsperrung, die von Stefan noch als Bonusprogramm verkauft wurde. Durch Stefans Unterhaltungsprogramm an Bord wurde es nie langweilig. Irgendwann ging es dann mal weiter. Die Getränkevorräte konnten an einer Raststätte ergänzt werden. Solche Reisestrapazen provozieren extreme Reaktionen.Teilweise nicht mehr ganz jugendfrei. Andy und Peter konnten nicht mehr an sich halten. Was hat Christian als Zimmergenosse von Andy wohl alles mitgemacht? Haben solche Aktionen ihr sonst enges Verhältnis auf dieser Tour zerrüttet und für Christians manchmal leicht depressive Stimmung gesorgt?

    Auch noch nie gesehen: Uli nimmt auf einer Mannschaftsfahrt feste Nahrung zu sich. Zuletzt die merkwürdige Fahrtstrecke des Busfahrers. Oder war das auch ein Werk unseres Routen- und Staufinders aus Gahrenfeld. Trotzdem - gesunde Rückkehr am Boeler Marktplatz gegen 17 Uhr.

    (Stefan - Alles nicht ernst gemeint. Danke für die Superorganisation der Mannschaftstour)
  • Norderney 2006

    Norderney 2006



    Nord-Erney - Die Schlagzeilen
    - Lokalverbot für Manni & Begleitung!
    - Seeluft führte zur Bewußtlosigkeit!
    - Wer sind schon Fred Astaire und John Travolta - wir haben Hartwig!
    - Ohne Dieter Bohlen zum Megastar - Nico Nord und seine Inselmöve
    - Lokalverbot für Manni & Begleitung!

    Die sechs Nachzügler um Manfred steuerten nach Bezug der Unterkünfte sofort Manfreds kulinarischen Geheimtipp " Hotel Georgshöhe" an. Die Terasse war leer, der Magen auch - also kurz zwei Vierertische zusammengestellt und Platz genommen. Das unbotmäßige Verrücken des Tisches rief sofort eine Bedienungshilfskraft auf den Plan: "Das hat der Chef verboten. So gibt es nichts für euch!" Manfred, wie immer gesprächs- und kompromissbereit, bemühte sich um eine Begründung. Etliche Fragen wurden von Hilfskraft gekonnt stoisch mit "Das hat der Chef verboten!" beantwortet. Erschöpft vom Wortgefecht, wollten wir uns nun doch in ein anderes Lokal begeben und waren physisch einfach nicht mehr in der Lage den Tisch zurückzustellen. Die Hilfskraft kannte kein Mitleid und sprach den Bann aus: "Ihr habt Lokalverbot" Dieses Lokalverbot ist rekordverdächtig: innerhalb von 5 Minuten und alle Betroffenen absolut nüchtern. Übrigens: Hotel Georgshöhe auf Norderney hat eine Webcam. Ich habe noch nicht reingeschaut, aber ich vermute sie ist mitten auf die Terasse gerichtet. So kann weltweit das Verrücken von Tischen sofort bemerkt werden. Als Anregung für den "Chef": Mithilfe der Aufnahmen könnten Tischrücker wie in der modernen Terroristenfahndung gescanned und identfiziert werden. Es könnten an die Betroffenen automatisch Emails mit Lokalverboten und Androhung eines kompletten Inselverbotes erstellt werden.

    Seeluft
    Leider ist der Aufenthalt auf deutschen Nordseeinseln nicht so ungefährlich wie mancher Zeitgenosse annimmt. Bei einem Mannschaftskollegen, dessen Namen wir nicht in die Öffentlichkeit zerren wollen, führte die extrem jodhaltige Seeluft zur nächtlichen Bewußtlosigkeit. Er konnte reanimiert werden. Doch seine legendäre Ballsicherheit hatte sich 10 Tage später noch nicht ganz wieder eingestellt (beim Mittwochstraining). Wir wünschen weiterhin gute Besserung!

    Hartwig
    Hartwig, der lt. Mischi "meist unterschätzte Mitfahrer", sorgte mit seinen Tanzeinlagen im "Inselkeller" für Aufruhr in der Damenwelt. Sein Tanzstil lässt sich in keine Kategorie einordnen. Mal mit den Fäusten auf die Tanzfläche trommelnd, mal herumhüpfend, als wäre die Tanzfläche eine heiße Kochplatte. Hut ab!

    Nico Nord
    Nicht alle gehen bei einer solchen Tour dem reinen Vergnügen nach. Nico Nord komponierte schon am Ankunftstag sein "Mövenlied". Bei seinem ersten, größeren öffentlichen Auftreten vor der Jugendherberge hinterlies er eine ratlos-irritierte Zuhöhrerschaft aus dem Mannschaftskreis. Auch der nächtliche Auftritt vor zwei Polizeibeamten brachte noch nicht den rechten Karriereschub! Wir hoffen, das wir das Lied hier exclusiv als Download anbieten zu können. Bevor es nur noch auf iTunes gegen Kohle zu haben ist. Die Mannschaft glaubt an dich!!!!!!!
Berichte von Unterwegs